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Tipps und Tricks für den Fahrradcheck

Ein Fahrradcheck sollte vor jeder größeren Radtour gemacht werden. Hier gibt es wertvolle Tipps für die Tourvorbereitungen. Die vier wichtigsten Aspekte für die gelungene, lückenlose Vorbereitung einer Tour sind die nötige Bekleidung, die korrekte Sitzhaltung auf dem Tourenrad, die angemessene Pausenverpflegung, sowie zu guter Letzt die passende Ausrüstung für den Fall einer Panne.

Vorbereitungen für die Fahrradtour
Ehe es zu einer größeren Radtour geht, sollte vor allem das Fahrrad einmal durchgecheckt werden. Sind die Reifen ok? Auf jeden Fall sollte Luft nach gepumpt werden. Der Schlauch sollte zudem auf undichte Stellen untersucht werden. Nichts ist ärgerlicher, als wenn während der Tour die Luft ausgeht. Mittlerweile gibt es sogar Reifen, die nicht mehr kaputt gehen können. Diese sind zwar etwas teurer, dafür halten sie meistens viele Jahre lang.
Nehmen Sie je nach geplanter Tour stets die passende Bekleidung mit. Hier bewährt sich der so genannte Zwiebel-Look. Eine leichte Jacke, die wind- und wasserfest ist mit Kapuze ist praktisch. Gutes, festes Schuhwerk und eine Tasche mit Verbandsmaterial sollten nicht fehlen.
Weiterhin ist eine kleine Tasche mit dem passenden Fahrrad-Werkzeug wichtig, falls ein Rad einen Platten hat oder der Sattel sich lösen sollte. Eine Luftpumpe sollte zur Sicherheit dauerhaft fest am Rad befestigt sein.

Die Pausenverpflegung und andere Wichtigkeiten
Für die Pausen ist es gut, mehrere kleine und leichte Snacks, die gut verpackt sind, einzupacken. Belegte Brote in Butterbrotpapier, kleine Frikadellen, kleine Tomaten, Weintrauben, Kekse und ausreichend Flüssigkeit sind für die Tour wichtig. Dabei sollten die kleinen Snacks stets gut verdaulich sein, da sich nach der Pause wieder sportlich betätigt wird.
Es sollte so viel mitgenommen werden, dass alle Teilnehmer satt werden, jedoch bieten sich größere Essenvorräte für lange Touren eher weniger an. Schließlich ist in den Satteltaschen nur begrenzter Platz, der schlau genutzt werden muss für unverzichtbare Ausrüstung. Hier müssen hier auch andere Dinge wie eine Wanderkarte, zusätzliche Bekleidung und Medikamente eingepackt werden. Bei notwendigen Medikamenten gilt es, diese vorsichtshalber immer in kleiner Abpackung mitzunehmen, da es immer sein kann, dass eine Zwischenübernachtung nötig ist oder eine Panne die Tour auf längere Zeit verzögert.

Der Fahrradhelm
Es gibt keine gesetzliche Pflicht, einen Helm in Deutschland zu tragen, aber besonders für längere, unbekannte Strecken ist dieser empfehlenswert. Bei einem spontanen Aufschlag auf harten Untergrund verhält es sich mit dem eigenen Kopf wie mit einer Melone. Kein schöner, aber ein tatsächlicher Vergleich der deutlich macht, wie sehr ein Helm helfen kann, den Kopf zu schützen. Ein Fahrradhelm kann Leben retten.
Beim Kauf des Helms sollte vor allem auf die Passform geachtet werden. Die richtige Größe ist der entscheidende Faktor, wobei zusätzlich die Passform angenehm sein sollte. Ein Helm sollte nach 3 bis 5 Jahren ausgetauscht werden, da das Material im Laufe der Jahre porös werden kann. 
Der Helm sollte gut belüftet sein, ein möglichst niedriges Gewicht haben und das GS-Zeichen darf nicht fehlen. Reflektoren für Fahrten in der Dunkelheit sind ebenfalls wichtig, damit der Radfahrer auch für Autofahrer gut sichtbar ist.
Für weitere wichtige Aspekte, die es für eine längere Radtour zu beachten gibt, sowie einige kostenlose Checklisten für eine Tagestour, eine Mehrtagestour oder sogar eine Familienradtour kann gern hier noch einmal nachgelesen werden.


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