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Fast „Gold Race“ für WIESENHOF-FELT: Team von Kapitän Steffen Wesemann setzte in Limburg wieder Akzente

22.04.2007

Einmal mehr präsentierte sich das Team WIESENHOF-FELT am Sonntag in hervorragender Verfassung: Die Mannschaft um Kapitän Steffen Wesemann rechtfertigte erneut die Nominierung zu einem ProTour-Rennen und konnte sich somit zu einem der führenden Professional Continental Teams etablieren.

Beim 42. Ardennen Klassiker Amstel Gold Race zeigte WIESENHOF-FELT mit Daniel Musiol und Steffen Wesenmann über weite Strecken dominierende Präsenz. In der Endabrechnung reichte es aber nicht für einen vordersten Platz. „Es war mehr drin“, sagte der Sportliche Leiter Jens Heppner, „Doch Gerolsteiner hatte die Nerven behalten. Es war ein Vabanque-Spiel. Hätte sich Wese deutlicher abgesetzt, wären wir dabei gewesen.“

Bei traumhaftem Wetter bildete sich nach dem Start schon schnell eine Ausreißergruppe. Das Quintett mit Daniel Musiol (WIESENHOF-FELT), Olivier Bonnaire (Bouygues Telecom), Tom Stubbe (Chocolade Jacques), Piet Rooijakkers (Skil-Shimano) und Nick Ingels (Predictor-Lotto) konnte beim ersten Anstieg zum Cauberg gut fünf Minuten herausfahren.

Der 24-Jährige WIESENHOF-FELTler Daniel Musiol, der seine Premiere beim Amstel Gold Race 2006 hatte, zeigte sich in der Anfangsphase in toller Form und konnte seinen guten Eindruck nach dem neunten Platz beim Scheldepreis am Mittwoch wiederholen. WIESENHOF-FELT-Kapitän Steffen Wesemann lauerte hinten im Feld, in dem Caisse d'Epargne, Liquigas und CSC mit Vorjahressieger Frank Schleck Aktivitäten zeigte.

Während Ingels früh in der Spitzengruppe abreißen musste, wurde das Spitzen-Quartett, das teilweise über acht Minuten herausfuhr, nach rund 210 der insgesamt 252,2 Kilometer gestellt. Jens Voigt (CSC) und „Gold-Helm“ Steffen Wesemann übernahmen nun die Spitze mit Daniele Righi (Lampre) und Piet Rooyakkers (Skil-Shimano). Das Quartett konnte sich bis 30 Sekunden vom Hauptfeld absetzen.

Tolle Leistung von „Wese“, der im letzten Jahr auf Platz zwei der „Limburg Rundfahrt“ fuhr und wieder einmal mehr für sein Team WIESENHOF-FELT Akzente setzte. Rabobank, Liquigas und Caisse d'Epargne hatten nun die um Verfolgung im Feld aufgenommen.

26 Kilometer vor dem Ziel wurde diese neue Spitzengruppe gestellt. Sofort scherte Caros Barredo (Quick Step) aus. Doch der Spanier kam nicht entscheidend weg. Statt dessen konnten sich Weltmeister Paolo Bettini (Skil-Shimano), Michael Boogerd (Rabobank), der sein letztes Rennen fuhr, Stefan Schumacher, Davide Rebellin (beide Gerolsteiner) und Matthias Kessler (Astana) absetzen. Zwei Kilometer vor dem Ziel attackierte dann Stefan Schumacher (Gerolsteiner) am Cauberg und fuhr trotz eines Schaltfehler als erster ins Ziel - gefolgt vom Teamkollegen Davide Rebellin.

Platzierungen:

1. Stefan Schumacher (GER) Gerolsteiner
2. Davide Rebellin (Ita) Gerolsteiner
3. Danilo Di Luca (Ita) Liquigas
4. Matthias Kessler (GER) Astana
5. Michael Boogerd (Ned) Rabobank
6. Alejandro Valverde (Spa) Caisse d'Epargne
7. Paolo Bettini (Ita) Quickstep-Innergetic
8. Oscar Freire (Esp) Rabobank
9. Riccardo Ricco (Ita) Saunier Duval
10. Frank Schleckt (Lux) Team CSC

(PR)