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Stadt Karlsruhe muss mit Salz sparsam umgehen - auf den Fahrradwegen wird Splitt oder Lava eingesetzt

01.02.2010

Der Winter hat ganz Deutschland noch fest im Griff. Das bedeutet für die Mitarbeiter der städtischen Räum- und Streudienste weiterhin vollen Einsatz. Vom bundes- und landesweiten Salzmangel ist mittlerweile auch die Stadt Karlsruhe betroffen. Das Amt für Abfallwirtschaft versucht, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die wenigen Salzvorräte nicht ausgehen zu lassen. In den letzten Tagen konnte durch sparsamen Verbrauch bei gleichzeitigen vereinzelten Lieferungen der Vorrat ein wenig aufgestockt werden. Die augenblicklich verfügbaren 200 Tonnen Salz bedeuten aber keinesfalls Entspannung, zumal die Qualität der Lieferungen nicht so gut ist wie üblich.

Aus diesem Grund wird die Stadt in den nächsten Tagen, wenn es notwendig wird, nur die Hauptverkehrsstraßen, sonstige Gefahrenstellen und Gefällstrecken mit Salz bestreuen. Die Nebenstraßen werden nachrangig gestreut. Dort und auf den Fahrradwegen werden aufgrund des Salzmangels abstumpfende Mittel wie Splitt oder Lava eingesetzt.

Die Stadt bittet die Bevölkerung, sich den Witterungsverhältnissen anzupassen, nur mit entsprechender Winterausrüstung zu fahren und längere Fahrzeiten einzuplanen. Außerdem bittet die Stadt um Verständnis, dass auf den Nebenstraßen mit Behinderungen durch Schneereste sowie mit Reif- und Eisglätte gerechnet werden muss. (PM)