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Wettbewerb der Stadt „Fahrradfreundlichster Arbeitnehmer“ geht in zweite Runde

15.04.2010

Oracle bot Sicherheits-Check für radelnde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Nachhaltig ist die Radförderung bei der Karlsruher Niederlassung der Firma Oracle. Der Sieger des städtischen Wettbewerbs „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber 2008“ erhielt unter anderem ein Preisgeld von 2000 Euro, mit dem nun jedes Frühjahr ein kostenloser Radcheck für alle radelnden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeboten wird. Diese Woche war es wieder soweit: Für seine rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitar-beitern bot der IT-Dienstleister einen kostenlosen Radcheck an, Bremsen wurden fachmännisch eingestellt, defekte Lichter repariert. „Im vergangenen Jahr wurden zudem alle Räder mit Speichenreflektoren und die Mitarbeiter mit einem blinkenden Reflektorarmband ausgestattet“, berichtet Petra Metz, eine der beiden Koordinatorinnen der Radverkehrsförderung bei Oracle. Damit liegt das Unternehmen ganz auf der Linie des städtischen Wettbewerbs. „Denn auch mit der zweiten Auflage von ‚Fahrradfreundlichster Arbeitgeber in Karlsruhe’ möchte die Stadt das Fahrrad als gesundes Alltagsverkehrsmittel in den Mittelpunkt rücken und für sicheres Radfahren sensibilisieren“, erläutert Alfons Brisbois vom Stadtplanungsamt.

Der Fahrradcheck wurde von der Oracle-Belegschaft gut angenommen. Wie zuvor auch die Stempelkarte, auf der man seine Fahrten zur Arbeit „abstempeln“ kann - mit einer Gesamtsrecke von 11 500 Kilometer schloss die Stempelkartenaktion 2009 ab.
Die Aktionen hätten dazu geführt, dass mittlerweile rund 50 Prozent der Mitarbeiter regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit kommen, freut sich Rad-Koordinatorin Birte Schulz. Solches Engagement möchte die Stadt mit der Neuauflage des Wettbewerbs honorie-ren, der wiederum mit Unterstützung der AOK, des ADFC, der IHK und der Firma Paul Lange & Co durchgeführt wird. „Umsteige-Potential“ ist allemal vorhanden, denn fast jeder zweite Arbeitnehmer fährt kurze Strecken unter zehn Kilometer mit dem Auto. Hier könne der Wettbewerb Überzeugungsarbeit leiten, indem er „Arbeitgeber und Arbeitnehmer für die Vorteile des Radfahrens im Alltag sensibilisiert“, so Christian Büttner, Verkehrspolitische Sprecher des ADFC Kreisverbandes. Für Friedrich Schmidt von der AOK steht der Gesundheitsaspekt im Vordergrund, denn „das Rad ist ein perfektes Gesundheits- und Fitnessgerät für jeden Tag, schon fünf Kilometer am Tag erfüllen das von Ärzten empfohlene Pensum zur Gesunderhaltung."

Die Bewebungsunterlagen erhält man beim Stadtplanungsamt (stpla@karlsruhe.de), Lammstraße 7, und über das Internet. Bewerbungsschluss ist am 23. Juli. Die städtischen Rad-Experten beraten gerne über geeignete Maßnahmen zur Radverkehrsförderung (Telefon: 0721/133-6177). Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können beim Fotowettbewerb „Ich fahre Fahrrad, weil ...“ mitmachen. Ihr Foto von sich und ihrem Fahrrad vor der Arbeitsstätte zusammen mit einem kurzen Kommentar, warum sie Radfahren, muss ebenfalls bis 23. Juli beim Stadtplanungsamt vorliegen. (PM)