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Schäden im Wald halten sich in Grenzen

19.01.2007

„Der Wald im Stadtkreis ist noch mal glimpflich davon gekommen,“ gibt Ulrich Kienzler, Leiter der Abteilung Forst bei der Stadt Karlsruhe, seinen Eindruck von den Folgen von Orkan Kyrill wieder, „ das ist kein Vergleich mit den Schäden nach dem Orkan Lothar an Weihnachten 1999.“

In den Waldgebieten seien keine größeren, flächigen Schäden entstanden. Überall wurden aber einzelne Bäume abgerissen oder entwurzelt. Die städtische Forstverwaltung schätzt, dass etwa 350 Kubikmeter Sturmholz angefallen sind, im Vergleich zum normalen Jahreseinschlag eine geringe Menge. Auswirkungen auf den Holzmarkt seien, so Kienzler, nicht zu erwarten, zumal die Nachfrage nach Holz derzeit sehr hoch ist.

Die Waldwege sind bereits am heutigen Freitag von den Forstwirten weitgehend wieder frei geräumt worden, jedoch liegen überall noch kleinere Äste auf den Wegen. Im Einzelfall können Waldwege weiter blockiert sein. Die Förster empfehlen den Erholungssuchenden dringend, den Wald in den nächsten Tagen weiter zu meiden. Denn mit Totholzästen und beschädigten Bäumen, die noch umstürzen können, sei überall im Wald zu rechnen. Auch bei nur schwachem Wind oder sogar bei Windstille können akute Gefährdungen entstehen. Wer trotz des hohen Risikos in den Wald will, tut dies auf eigene Gefahr. Insbesondere beim Radfahren sei dann höchste Vorsicht aufgrund des Astwerks und Feinreisiges auf den Wegen geboten.
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